Die Perlenbande.....

.... besteht inzwischen nur noch aus zwei Mädels!
Carmen - Sie ist die Creative in Sachen Ketten, Armbänder, Ohrringe, Schlüsselanhänger, Ringe und vieles mehr!
Bea - ich bastle Ringe und handarbeite alles Möglich aus Wolle. Sabine unterstützt mich beim letzten Thema als fleißiger Geist im Hintergrund.
Natürlich gibt es noch viele andere fleißige Helfer, die uns bei allen möglichen hilfreich unter die Arme greifen.

Freitag, 27. Mai 2016

... Fotomodel...

... meine Giraffe. Sie wacht auf der Lehne meiner Couch - sobald ich dort einschlafe und aufwache, schaut sie mich so an. Diesmal mit passenden Babysöckchen - Resteverbrauch - genau 15 Gramm

Liebe Grüße
Eure Bea

Mittwoch, 11. Mai 2016

... beruflich nach Köln...

... mit dem Zug, gerade richtig zum Stricken!
Diese Socken wurden fleißig bei der Hinfahrt genadelt.
 
Köln erwacht...
 
auch bei der Rückfahrt wurde gestrickt.
 
Und ein paar Wunschkniestrümpfe sind auch fertig geworden - nachdem ich sie fast ein Jahr lang versprochen hatte, wurde es aber auch Zeit. 

 
Die nächsten Blogeinträge sollen jetzt nicht so lange auf sich warten lassen. Im Moment steht ein Trip nach Edingburgh auf dem Programm. Stricken werde ich nicht, ist wieder nur Flug mit einem Handgepäck. Das passen nur die Schlüpper rein - vielleicht auf dem Rückflug etwas Wolle...., mal sehen.
 
Liebe Grüße
Eure Bea

Dienstag, 10. Mai 2016

... der wilde Osten ruft...

...mich! Wer die vorangegangenen Einträge gelesen hat, kann ahnen was jetzt kommt.
 
Mein erstes Mal im Osten Deutschlands
 
Der berufliche Aufenthalt meines Lieblingsmenschen war der Anlass ein Wochenende im Osten von Deutschland zu verbringen. Nein - ich war noch nie dort. Gestartet wurde mit Erfurt - früh morgens, und ich meine wirklich früh morgens (vor 6.00 Uhr) hat uns der Zug in Richtung Osten gebracht. Da ich in der Nacht vorher das Bett nicht gefunden hatte, war das Aufstehen sehr, sehr schwer für mich. Wir mussten auch recht viel umsteigen, sodass ich nicht wirklich lange im Zug schlafen konnte. Aber ein paar Stunden habe ich es geschafft und zwischen Schlafen und Umsteigen auch gestrickt.
 
Beweisfoto:
 
 

Erfurt ist eine wunderschöne Stadt. Sehr schön restauriert, mit viel Liebe zum Detail. Ganz Erfurt hat etwas herzliches, liebevolles was man einfach mögen muss. Viele Bilder und Impressionen gibt es wieder hier zu sehen. Ich fand die Krämerbrücke toll - die kleinen Geschäfte mit ganz ausgefallenen Sachen, die man nicht überall zu kaufen bekommt. Das lädt so richtig zum Bummeln und Schauen ein - ich konnte mich einfach nirgends satt sehen, sind die nicht lieb?
 
 
Und ich bin in einen Wollladen marschiert und habe das Nachfolgende gekauft.
 
Für schlechte Zeiten, 44 Kilogramm können schon mal zur Neige gehen.
 
Nachdem wir uns die Füße in Erfurt rund gelaufen hatten, ging es mit dem Zug am Abend weiter in Richtung Weimar.
 

 
Eine ganz andere Stadt - viele große, quadratische Häuser. Auch liebevoll restauriert - aber nicht so schnuckelig wie Erfurt. Eine Stadt mit viel Geschichte, gerade Goethe und Schiller sind überall anzutreffen. Auch hier habe ich wieder den Verweis zu Frank´s Reiseblog.
 
Neugierig habe ich mich hier mit zwei Kutscherinnen unterhalten. Für mich ist schleierhaft, wie sich das Kutscherunternehmen finanziell über Wasser hält. Laut den beiden Damen gibt es keine Zuschüsse. Alles müssen die privaten Unternehmungen selbst bezahlen. Die Unterhaltung von Pferden, Kutschen und den Mitarbeitern muss erst finanziert werden.
 
Wir haben das ehemalige Konzentrationslager nicht besucht. Das machen wir vielleicht beim nächsten Aufenthalt in Weimar. Beeindruckend war für mich der Gang ins Touristikinformationszentrum. Eine Ecke war für die Dokumentation von Buchenwald aufgebaut. Bereits als ich in diese Richtung ging, bekam ich ein beklemmendes Gefühl. Wie ein Ring, der sich um den Brustkorb legt. Ich konnte dieses Gefühl auch danach nicht sofort abschütteln.
 
Im Anschluss machten wir uns dann auf den Weg zum Schloss Belvedere. Dies liegt etwas am Rande von Weimar - ich hatte die Entfernung etwas unterschätzt. Der längere Fußmarsch löste bei meinem Lieblingsmenschen nicht gerade Begeisterungsstürme aus.
 



Am Abend ging es dann für mich mit dem Zug wieder in Richtung Heimat. Ich hatte das Glück von Erfurt eine Direktverbindung nach Neustadt/Weinstraße zu haben. Das bedeutete Stricken ohne Unterbrechung, deshalb wurden diese hier fertig:
 
Und somit sind wir wieder beim Handarbeitsblog,
liebe Grüße
eure Bea


... London, kurz vor Weihnachten...

... ja - wir haben die saure Gurkenzeit in einem Business-Hotel ausgenutzt und waren vom 21. Dezember bis 24. Dezember in London.
 
Ganz abenteuerlich war der Hinflug! Über den Wolken strahlender Sonnenschein. Dann flogen wir durch die Wolkendecke - darunter Sturmböen. Die Maschine kam voll ins wackeln und straucheln. Einige schreckhaften Passagiere hatten schon die Spucktüten in der Hand, eine Passagierin fing sogar auf arabisch an zu beten. Gleichzeitig gingen dann auch noch die EXIT-Lichter über den Notausgängen an. Zum Glück bin ich nicht besonders ängstlich beim Fliegen, aber etwas mutlosere Zeitgenossen hätten gedanklich sicher schon die Fähre gebucht. Der Pilot (oder war es gar eine Pilotin ?) verstand sein/ihr Handwerk. Die Maschine setzte butterweich auf der Landepiste ab - toll!
 
Der Londoner Himmel empfing uns dann auch sehr abweisend. Viel Regen, viel Wind, keine Sonne - einfach bäh. Bis unser Taxi kam, waren wir auch schon sehr nass und etwas durchgefroren. Unser Hotel empfing uns dann aber mit viel Wärme und viel Komfort. Nach dem Einchecken sind wir dann nicht in die Londoner Innenstadt gefahren, sondern haben die Umgebung erkundet. Leider hatten wir beim Abflug mehrere Stunden Verspätung, sodass sich die Fahrt nach London nicht wirklich mehr rentiert hatte.
 
Am nächsten Morgen sind wir dann aber losgezogen. Londoner Nahverkehrspreise machen einen arm! Aber was macht man nicht alles für Kultur?
 
Hier ein paar Touribilder - oder auch hier 
 
 

Begeistert war ich von Soho - ein schöner Stadtteil mit ganz viel Flair. Die Londoner sind allgemein sehr höflich und entspannt. Es war wirklich sehr viel los (klar, kurz vor Weihnachten), aber es wurde nie hektisch. Sehr schön waren auch die Weihnachtsmärkte. Diese sind vergleichbar mit unseren Jahrmärkten/Kerwe. In der Mitte ein kleines Dorf mit Weihnachtsmarktständen, drumherum Fahrgeschäfte. Mir hat es besonders die Geisterbahn angetan. Ich war nicht drin, aber außen herum gab es so viele lustige Gesellen - z. B. den
 
Außerdem gab es noch Bühnen mit Live-Musik oder auch eine kleine Eisbahn. Wir sind ganz lang auf diesem Weihnachtsmarkt geblieben und haben geschaut und geschaut und geschaut.....
Gegessen haben wir fast nichts dort - die Preise sind auch hier abenteuerlich (vgl. Nahverkehr) und es wird vieles aus Deutschland (Bratwürste, Bier, gebrannte Mandeln, Bananen in Schokolade etc.) angeboten. Teilweise haben wir mit den Verkäufern deutsch gesprochen.
 
Am 24. Dezember morgens sind wir dann nach Hause geflogen. Nach Stuttgart noch kurz in einen Lebensmittelmarkt, damit wir noch ein paar frische Sachen für die Weihnachtsfeiertage zuhause hatten. Handarbeit war in London auch nicht, da nur Handgepäck. Ich möchte nicht, dass mir meine Stricknadeln inkl. Gestrick bei der Sicherheitskontrolle abgenommen werden.
 
Schön war es auf jeden Fall - ich konnte die paar Tage Auszeit wunderbar genießen. Alles geht, nichts muss - das Wetter war wunderbar. Sonnenschein und kalt, sodass wir nur draußen unterwegs waren. Besichtigungen und Ausstellungen machen wir mal, wenn das Wetter schlechter sein sollte.
 
Liebe Grüße
Eure Bea


... einmal Paris, hin und zurück...

... ist sicherlich eine gute Idee. Aber nicht nach dem schrecklichen Attentat im November 2015 und während des Klimagipfels. Nach einigen Überlegungen hatten wir uns entschieden, trotz des tragischen Ereignisses zu fahren. Das mit dem Klimagipfel haben wir erst in Paris erfahren.

Mein erstes Mal in Paris - trotz der obigen Umstände, eine Reise wert. Mit dem TGV ging es von Karlsruhe direkt nach Paris. Aufgrund des Klimagipfels konnten wir den ganzen Tag mit den öffentlichen Nahverkehrsmittel fahren, ohne einen Cent zu bezahlen. Das Wetter hat mitgespielt (es war der 30. November 2015) - was nicht funktioniert hat, waren die Sightseeingbusse. Wegen des Klimagipfels konnten diese nicht ungehindert durch Paris fahren.
 
Bewaffnet mit dem Reiseführer sind wir dann die ausgewählten Sehenswürdigkeiten abgegangen. Das waren der Triumphbogen und der Weihnachtsmarkt auf der Chaussee Elysee und..... Beschreibung und Anmerkungen sind hier nachzulesen bzw. nachzuschauen. Mein Highlight war jedoch Montmartre und Basilika Sacré-Cœur.
 
November ist nicht die ausgewählte Zeit für das Künstlerviertel. Jedoch hat mich die Stimmung dort einfach gefangen. Der Blick auf die Sacré-Coeur - der etwas trübe Himmel - die doch zahlreichen Sicherheitsleute mit Waffen im Anschlag - Menschen, welche ihren Gedanken nachgehangen sind. In der Basilika kurz zur Ruhe gekommen sicherlich auch an die Opfer der Attentate gedacht haben. Im Anschluss etwas Trubel bei den Malern, welche uns zu einem Portrait überreden wollten oder die kleinen, süßen Gassen mit den noch kleineren Geschäften und Cafe´s. In einem der kleinen Cafe´s sind wir schlussendlich gelandet und haben bei einer Tasse Kaffee die Menschen auf der Straße beobachtet - halt People-Watching,
 
Hier zwei Handy-Fotos:
 

 
Zurück ging es dann mit dem ICE. Bei den Bahnfahrten habe ich die Zeit ausgenutzt und fleißig Socken gestrickt. Schließlich mussten diese für Weihnachten, als Geschenk, fertig werden.
 

 
Liebe Grüße
Eure Bea


... kurz vor der einjährigen Blogpause ...

... möchte ich mal wieder posten. Vorgenommen hatte ich es mir wieder und wieder, aber immer ist etwas dazwischen gekommen. Aber jetzt:
 
Urlaub in Thailand (Phuket) im November 2015
 
Das erste Mal in meinem Leben war ich in Thailand. Und was soll ich sagen? Es hat mir super gut gefallen. Gestartet sind wir abends in Frankfurt. Ich war von der Zeit davor und dem Abreisetag so erschlagen, dass ich geschlafen habe, als wir auf die Startbahn gerollt sind. Das erste Mal, dass ich den Start nicht mitbekommen hatte. Pünktlich zum Essen war ich dann wieder munter. Geflogen sind wir von Frankfurt nach Singapur und dann nach Phuket. Wir haben den Flieger in Phuket bekommen, unsere Koffer leider nicht. Aber die Airline war so gut organisiert, dass wir sofort am Kofferband abgefangen wurden, als wir etwas verstört auf die leeren Bänder geblickt hatten. Daten aufgenommen, Kleingeld für Notfallklamotten bekommen und dann zum Abholservice Richtung Hotel.
 
Die Fahrt war so toll - Phuket bei Nacht. Überall geschäftiges Treiben - Dunkelheit, die von vielen Leuchtreklamen, Lichterketten, Motorroller, Autos und ganz viel Bling-Bling erhellt wurde. Ich bin aus dem Schauen gar nicht mehr heraus gekommen. Was hat mir in Thailand am besten gefallen?
 
Freundlichkeit der Thailänder: Die Thailänder lachen immer. Sie sind freundlich, nett und zuvorkommend. Der Straßenverkehr ist total chaotisch (Linksverkehr), aber trotzdem achtet jeder auf den anderen. Natürlich kann man nicht hinter die Stirn der Menschen schauen, aber ich habe mich sehr, sehr wohl gefühlt.
 
Essen in Thailand: Ich habe es geliebt. OK - ich bin nicht diejenige, die auf total scharf steht. Aber man wird überall gefragt wie scharf es denn sein soll. Die Thailändische Küche auf "Scharfes" zu reduzieren ist jedoch zu kurz gedacht. Wir haben leckeren Fisch gegessen - tolles und frisches Obst in allen Varianten - leckeren, scharfen, warmen Rindfleischsalat - rotes oder grünes Curry - süße Nachspeisen.
 

Gerüche: klar - so allgemein hört sich das sicher komisch an. Aber ich meine die Gerüche, wenn man durch die vielen Märkte schlendert. Danach ist man zwar von der Lautstärke der ständigen Geräuschkulisse und der Reizüberflutung des Geruchssinn erschlagen, aber das ist es wert. In den Märkten wird alles feil geboten. Kleidung, Nippes, Essen, Trinken und leider (war für mich sehr schlimm) auch lebendige Tiere, wie Hunde und Katzen. Das sind keine Tiere zum Essen, sondern Haustiere. Aber die Haltung der armen Geschöpfe auf den Märkten war gruselig.
Jetzt wieder zurück zu den Gerüchen - da es auf den Märkten alles gibt. Diese sich zumeist in Zelten befinden, bleiben die Gerüche auch immer um einen herum. Man kann überall probieren oder sich Miniportionen kaufen. Dann kostet man so lange, bis man das findet was man essen will. Wenn man dann überhaupt noch Hunger hat. Diese Foodmarkets waren ein Höhepunkt auf meiner Thailandreise.
 

 

Sonne, Strand, Meer und Palmen: Ich bin eine geborene Wasserratte. Das heißt nicht, dass ich von morgens bis abends am Strand liegen muss. Aber so einmal am Tag möchte ich in die Wellen springen, etwas schwimmen, mich treiben lassen und im Anschluss im Sand liegen und mich trocknen lassen. Genau das konnte ich in Thailand - schaut hier (Abenddämmerung):
 


 

Geisterhäuser: Jeder, der in Thailand ein Haus baut, nimmt den Geistern ein Stück Land weg. Deshalb ist es Sitte um die Geister zu besänftigen, ihnen ein eigenes Haus auf dem Grundstück zu bauen. Dabei ist darauf zu achten, dass das Geisterhaus eine bestimmte Größe hat und das der Schatten des Haupthauses nicht auf das Geisterhaus fällt. Im Geisterhaus müssen stets frische Speisen und Getränke stehen, damit sich die Geister wohl fühlen. Es gibt ganz viele unterschiedliche - schaut selbst, hier eine kleine Auswahl:
 



Elefanten, Elefantenbabys 

 
Natürlich hat mir auch etwas nicht gefallen. Wir haben zwei geführte Touren mit gemacht. Das würde ich nicht mehr machen. Das nächste Mal suchen wir uns einen privaten Führer und lassen uns von diesem an ausgewählte Plätze bringen. Die geführten Touren waren mir zu stressig, Massentourismus - wir wurden in einen kleinen Transporter gepfercht, quer durch ganz Phuket gefahren, dann ging es auf Tauchgang mit 20 bis 30 anderen Menschen. Da gab es nicht mehr viel zu sehen oder zu begutachten.
 
Manch einer möchte sicher wissen, wie die Koffergeschichte ausgegangen ist. Morgens nach dem Frühstück waren beide Koffer im Hotel. Wir mussten nur mit den langen Hosen und dicken Schuhen zum Frühstück gehen. Das war die einzige Unannehmlichkeit. Das nächste Mal kommt eine kleine Notfalltasche mit einem frischen Schlüpper ins Handgepäck.
 
Zurückgeflogen sind wir mit Singapur-Airline. Klasse, so etwas habe ich noch nicht erlebt. Beste Airline ever!
 
Wer noch mehr Bilder sehen will kann auch hier schauen. Ich habe einen Handarbeitsblog und selbstverständlich war auch Wolle im Gepäck. Diese hier:
 
Gestrickt habe ich keine einzige Masche!
In diesem Sinne, viele liebe Grüße
Bea